Freitag, 31. August 2007



So, man soll es kaum glauben, aber ich bin doch bei dem ganzen Trend Blogs zu schreiben glatt dabei. Da kenn ich nix. Also erst mal das offensichtliche: Wie gesehen, heiße ich Maxi, bin nunmehr 24 aber bedrohlich nahe an der 25. Zum Leidwesen vieler, bei denen ich mich entschuldige, ist mir dieses fortgeschrittene Alter zumindest im normalen Verhalten oft nicht anzumerken, was sich am deutlichsten in meiner Babyspracht, wie ich es zu nennen pflege, äußert. Ansonsten bin ich noch kinderlos und nicht vermählt. Nähere Informationen dazu sind bei Ulf/Ulla/Iff einzuholen ;) .

Im Moment ist die letzte Woche, in der ich mich noch im schönen, ach so kalten Deutschland befinde und ich muss sagen: Es gefällt mir. Aber: was wäre Europa, wenn man nicht darin rumreisen und Sprachen lernen könnte und was wären Sprachreisen, wenn sie nicht im Ausland wären? Also kurz gesagt: ich hau ab! Und zwar nach Frankreich. Da, wo die Käseregale und die Joghurtregale mindestens genauso lang sind, wie die Semesterferien hier in Deutschland. Da fällt mir ein: wer hat sich eigentlich diesen Quatsch mit den Semesterferien ausgedacht? Alle Welt denkt, dass wir permanent Ferien haben, und dabei verbringen wir unsere Zeit damit Hausarbeiten zu schreiben. Und kein Mensch hat die Welt bei einer Hausarbeit neu erfunden. Ich jedenfalls nicht. Wie sollte ich auch? Aber macht ja nichts. Ich mach es ja gerne, zumindest manchmal.
Aber zum Thema zurück (da sieht man wieder mal, was passiert, wenn man ausnahmsweise mal nicht wissenschaftlich schreiben soll), wie gesagt, ich hau ab! Wo zieht es mich hin? Nach Tours. Ich war noch nie dort, aber die ach so lange Liste der Erasmus-Partner-Universitäten hat mich überzeugt, das Tours die beste Wahl für mich sein könnte. Zentral gelegen, nur zwei Stunden von Paris entfernt und direkt an Loire, die für ihre ungefähr eine Milliarde Schlösser weltbekannt ist, hat mir diese Stadt bestimmt viel Kultur zu bieten.
Am 4. September fährt mein Nachtzug von Berlin aus los. Bis dahin hab ich noch ein oder zwei Dinge zu tun, deswegen weiteres später. Bis dahin... drückt mir die Daumen, dass ich nichts wichtiges vergesse. Das wäre zwar doof, aber immerhin typisch.